Montag, 11. Juni 2012

Die Erzdiözese schlägt zurück

Nachtrag zu zwei Postings, eben auf kath.net gefunden:

„Ausdrücklich muss ich Sie darauf hinweisen, dass unsere Erzdiözese keine generelle und undifferenzierte Praxis billigen kann, die eigenmächtig gegen Vorgaben der Weltkirche verstößt.“ Dies schrieb der Freiburger Generalvikar Fridolin Keck an die „Priester und Diakone der Erzdiözese Freiburg“ am vergangenen Freitag mit Bezug auf die Unterschriftenaktion Freiburger Geistlicher. Diese interne Rundmail der Diözese mit Datum vom 8.6.2012 liegt kath.net vor. Aktuell haben 172 Priester und Diakone der Erzdiözese namentlich bekundet: „Uns ist bewusst, dass wir damit oft gegen derzeit geltende kirchenrechtliche Vorschriften der römisch-katholischen Kirche handeln“, kath.net hat berichtet.


Der Generalvikar bittet aus folgenden Gründen, den Aufruf nicht zu unterzeichnen:


„1. Das Dokument vereinfacht die Komplexität des behandelten Themas. 
2. Durch die Unterschrift unter dem Dokument bekunden die Unterzeichner, dass sie sich bewusst generalisierend und undifferenziert über das geltende Kirchenrecht hinwegsetzen. 
3. Eine in dieser Art vollzogene Positionierung, wie sie in dem Dokument vorgeschlagen wird, ist zum gegenwärtigen Stand des Dialogprozesses unangemessen und nicht hilfreich.“ [...]




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