Montag, 4. Juni 2012

Hinz und Kunz über den Zölibat. Eine kleine Propaganda

Hinz: "Hey Kunz, was ich wirklich nicht verstehe ist dieser komische Zölibat."
Kunz: "Was verstehst du daran nicht?"
Hinz: "Na, dass ein Mann keine Frau heiraten darf."
Kunz: "Na und? Der Priester kann so ganz für Gott und seine Kirche da sein."
Hinz: "Ja, aber dass es unbedingt ganz ohne Frau sein muss?"
Kunz: "Wie gesagt, dann kann er ganz für andere Menschen da sein. Wie ein Vater für seine Kinder."
Hinz: "Schön gesagt. Soll jetzt ein Familienvater seine Frau verlassen, um sich ganz um sein Kind zu kümmern?"
Kunz: "Dass man dafür seine Partnerin verlassen soll, hast du jetzt gesagt. Tatsächlich ist es so gesehen so, dass der Priester nicht alleine dasteht. Er kann ja auf Gottes Hilfe, auf die Gnadengaben des Heiligen Geistes in seiner Kirche und auf das Gebet der Gemeinde vertrauen. So gesehen hat er die Kirche geheiratet, um mit und in ihr für andere wirken zu können."
Hinz: "Na ja, das leuchtet einigermaßen ein. Aber alles ohne Sex?! Dass ist doch nicht normal, irgendwann muss man doch seinen Bedürfnissen nachkommen ..."
Kunz: "Was du unter "Bedürfnisse" verstehst leuchtet jetzt mir nicht so richtig ein. Wenn das jetzt bedeuten soll, dass man nach Lust und Laune seine Triebe an einer Frau austoben sollte, dann tut das erstmal nicht der Frau gut. Andererseits unterstellst du mir und auch anderen, dass wir an nichts anderes als an Sex denken können. Nur weil das einige Leute in den Medien sagen. Ich lasse mir doch nicht von anderen Leuten sagen, dass ich je nach Belieben Geschlechtsverkehr haben muss, dass ich mich künstlich an irgendwelchen Bildern erregen muss, die auch noch extra aufgenommen worden sind, um sie weiterzuverkaufen, oder dass Selbstbefriedigung ein klaren Zeichen für geistige Gesundheit sein soll. Die meisten, die so etwas in Umlauf setzen, machen ja so etwas ja nicht einmal selbst."
Hinz: "Nun, so meinte ich das ja eigentlich nicht. Hab ja bloß gedacht, weil so viele Leute das sagen ..."

Also liebe Priesterseminaristen:
Nicht auf albernes Geschwätz hören - Profil zeigen!

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