Freitag, 15. Juni 2012

Mütter schaden der Gesundheit!

Rainer Bonhorst in seinem Bericht "Brisante Thesen zur Frühentfernung der Kleinkinder aufgetaucht!" auf der  Achse des Guten:


Die Kritik der OECD an der deutschen Herdprämie ist das Ergebnis langer Diskussionen. Die Experten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit stellen darin fest, dass ein Betreuungsgeld für Eltern, die ihre kleinen Kinder zu Hause erziehen, die Integration behindere und Kinder von Migranten benachteilige. So weit die offizielle Ausarbeitung. In einer Mülltonne in der Nähe des OECD-Hauptbüros wurde jetzt ein Arbeitspapier gefunden, bei dem es sich möglicherweise um eine frühere, politisch nicht bereinigte Fassung handelt.
Hier ein paar Auszüge:

“Es kann nicht länger geduldet werden, dass Mütter ihre Kleinkinder selber erziehen. Mit dieser uralten, aber völlig veralteten Sitte muss Schluss gemacht werden. Die wenigsten Mütter verfügen über ein Diplom in Pädagogik. Sie glauben diesen Mangel an theoretischer Befähigung durch Zuneigung, Liebe und Geduld ersetzen zu können. Diese unwissenschaftliche Haltung passt nicht mehr in die neue Zeit. Vor allem Eltern mit Migrationshintergrund sind als völlig ungeeignet für die Kindererziehung zu betrachten. Wo kommen wir hin, wenn ein in Deutschland geborenes Baby nicht akzentfrei “Mama” sagen kann? Eine Umfrage unter Zweijährigen hat zudem ergeben, dass kleine Kinder nur widerwillig zu Hause bei der Mutter sind und die fachlich korrekte Betreuung in einem modernen Kindergartengroßbetrieb jederzeit vorziehen. Die Umfrage wurde - da viele Kinder in diesem Alter mangels Fühesterziehung noch nicht ganz sprachmächtig sind - nach der weltweit anerkannten Watch-and-Guess-Methode durchgeführt. So wurde auf dem Weg der W-and-G-Methode festgestellt, dass ein Kleinkind, das “Mama” ruft, in Wahrheit damit meint: “Mama, wann darf ich endlich in den Kinderhort?” Des weiteren wurde empirisch erarbeitet, dass Kinder, die von ihren Müttern erzogen werden, oft eine unangemessene Mutterliebe entwickeln, die sie von ihren Pflichten gegenüber staatlichen und anderen öffentlichen Einrichtungen ablenkt. Insgesamt kann man sagen: Je früher die Kinder von der Mutter entfernt werden, desto besser. Die Sofortentfernung nach der Geburt ist politisch noch nicht durchsetzbar, aber dies dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Für eine Frühentfernung sprechen nicht nur pädagogische sondern auch wirtschaftliche Gründe. Es ist ökonomisch auf Dauer nicht vertretbar, dass Frauen, die ebenso gut als Putzfrau, Lagerhilfskraft oder Bürokraft nutzbringend eingesetzt werden könnten, sich zu Hause an die Erziehung ihrer Kinder klammern. Was zur Zeit ausnahmsweise noch möglich ist, dürfte in Zukunft kaum noch machbar sein. Die allgemeine Einkommensentwicklung legt nahe, dass in nicht allzu ferner Zukunft nur noch eine winzige Minderheit der Familien von einem Einkommen allein wird leben können. Der ununterbrochene Lohnarbeitseinsatz von Mann und Frau wird schon bald flächendeckend alternativlos sein. Dann wird die Sofortentfernung der Kinder unmittelbar nach der Geburt nicht mehr nur eine Option sondern eine Notwendigkeit sein, der sich auch konservative Politiker nicht mehr werden verweigern können. Bis dahin muss dafür gesorgt werden, dass sich die Mütter, die sich ungebührlich an ihre Kleinkinder klammern, einem emotionalen Loslösungsprozess zugeführt werden, der sie reif für die schöne neue Welt macht.”

So weit dieses Papier. Es ist, wie gesagt, in einer Mülltonne gefunden worden, hat also keinen offiziellen Charakter, sondern scheint - im Gegenteil - verworfen worden zu sein. Allerdings heißt es, das Papier sei nicht aus inhaltlichen Gründen sondern aus politischen Gründen abgelehnt worden. Die Experten und Expertinnen in den Büros der OECD hätten dafür gestimmt, die Ausarbeitung zur Wiedervorlage in zehn Jahren abzulegen. Wie sie trotzdem in den Abfall geriet, ist unbekannt. Denkbar ist, dass ein Kleinkind, das an einem Kita-freien Tag mit ins Büro musste, das Papier zerknüllt und weggeworfen hat.  

Kommentare:

  1. Antworten
    1. "Das ist OECD!"
      Sorry, musste gerade wieder an diesen bescheuerten Spartanerfilm "300" denken...

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