Mittwoch, 27. Juni 2012

Sieht fast wie Giordano-Bruno-Stiftung aus...

... dann bin ich wohl beim letzten Mal in der falschen Ausstellung gelandet.



Ach ne, das ist ja eine Aktion der kirchlichen Jugend zur Heilig-Rock-Wallfahrt!

"Trier - In der "Kirche der Jugend" St. Paulus werfen Jugendliche einen kritischen Blick auf althergebrachte Traditionen der Kirche. 

"Pater Noster, qui es in caelis?" - das "Vater Unser" ist das bekannteste Gebet der Christenheit, doch es stammt aus längst vergangenen Zeiten und ist in einer ausgestorbenen Sprache verfasst. Statt "unser tägliches Brot gib uns heute" hört sich der ausgestellte Text in der Kirche der Jugend schon zeitgemäßer an: "Hey, versorg? uns doch bitte mit allem, was wir so zum Leben brauchen." Um zu verdeutlichen, dass aus ihrer Sicht viele Traditionen der Kirche Staub angesetzt haben, hüllten Jugendliche einen Beichtstuhl und eine große Tafel mit dem lateinischen Text des Gebetes in Spinnweben. "Es gibt junge und alte Menschen, die sich nach einer Kirche sehnen, die sie bewusster anspricht", heißt es in einem Begleittext. Er stammt von der Jugendgruppe aus Waldbreitbach, die den Themenkomplex "Kirche unter Spannung" gestaltet hat.

Die Jugendlichen fordern: "Wir wünschen uns helle, freundliche Räume, die Leichtigkeit und Freude am Leben vermitteln". Priester sollten eine verständliche Sprache wählen und an neuen Formen der Gemeinschaft mitwirken. Dieser und weitere Themenkomplexe sind im Rahmen der Jugend-Kunst-Aktion im Vorfeld der Heilig-Rock-Wallfahrt entstanden. Jugendliche und Jugendgruppen waren eingeladen, das, was ihnen an Kirche wichtig ist, zu thematisieren. Im Hinblick auf das Leitwort der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 "und führe zusammen, was getrennt ist!" wurde der Blick auf das "Trennende" und "Verbindende" in der Lebenswelt von Jugendlichen gelegt. Dazu gehörten die Themenbereiche, Familie, Freundschaft, Politik, Sexualität, Spiritualität, Religion und Globalität."


Gefunden via Predigtgärtner.

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