Freitag, 15. Juni 2012

STASI 2.0 bzw. GESTAPO 3.0

Zu den seltsamsten Erscheinungen in der deutschen Gesellschaft gehört die Antifa. Eine Gruppe von Personen, die unter dem "Anti-Nazi-Syndrom" leidet. Man versucht sich immer von Nazis zu distanzieren und ihre Machenschaften zu verhindern. Und das 67 Jahre nach dem Totalabsturz des Dritten Reiches. Verpasst, die Diktatur und den Krieg zu verhindern? Macht nichts, eine Diktatur kann ja noch einmal entstehen, wahrscheinlich auch ein dritter Weltkrieg. Nur so recht klappen will das nicht.
Macht nichts, seit 68 schiebt man jeder Regierung den Titel "Faschismus" zu, die man nicht richtig ausstehen kann. Und die USA führen doch Krieg für Öl? Da sieht man es, wir haben wieder einen Krieg, vielleicht werden die ja sogar in den braven Iran einmarschieren. Und Deutschland als Mitglied der UN unterstützt sie sogar noch. Warum haben die Amis denn sonst eigene Kasernen bei uns? In der pfälzischen Airbase Ramstein haben sie sogar Atomsprengköpfe gelagert. Und die Israelis sind auch nicht wirklich koscher. Weil es sich bei ihnen um Juden aus dem ach so bösen Westen handelt, sind sie also die Nazis von Heute, weil sie die wehrlosen Palästinenser unterdrücken (was das an dieser Stelle auch immer heißen mag).
Weltpolitik zu großkalibrig und nicht jede Woche eine UN-Vollversammlung? Macht nichts, es gibt ja noch die Neo-Nazis. Die sind zwar hohl wie Stroh und niemand nimmt sie so recht ernst, wenn die ihre obskuren Demos abhalten, aber wir verstehen ja, wie man das zu einer Minirevolution hochpushen kann. Dann kommen mal auch einen Nazi hundert Antifaschisten, die natürlich auf sie einprügeln und krankenhausreif schlagen dürfen. Wie, es sind doch auch nur Menschen, die das Recht auf körperliche Unversehrtheit haben? Mann, Alter. Das sind Nazis. Bei denen darf man alles austoben, bei denen ihren schlechten Ruf weint niemand was nach.
Und natürlich sind die sogenannten "Opfer des Stalinismus" auch Nazis, weil sie es wagen, den "Antifaschisnus" des Kommunismus in Frage zu stellen. Und bei Nazis ist auch Gewalt erlaubt, damit sie von diesen Lügen runterkommen - egal, wie lange es dauert:

"Letzten Dienstag fand im Amtsgericht Tiergarten die dritte Verhandlung gegen die mutmaßlichen Schläger statt, die am 8. Januar vor der Berliner Urania ehemalige politische Häftlinge der DDR angriffen, die am Rande der von der linksradikalen Freien Welt veranstalteten „Luxemburg-Konferenz“ gegen den Auftritt der damaligen Linke- Parteichefin Lötzsch demonstrieren wollten. Der Vorsitzende des Vereins der Opfer des Stalinismus Dr. Weiße musste sich im Krankenhaus behandeln lassen, andere wurden leichter verletzt. Die überwiegend sich im Rentenalter befindenden Demonstranten wurden von jungen Männern um die Zwanzig attackiert. Als die Polizei den Angegriffenen zu Hilfe kam, flüchteten die meisten Täter in die Konferenz. Etwa hundert Konferenzteilnehmer sahen der Attacke zu und leisteten auch keine Hilfe, als die Angegriffenen blutend am Boden lagen. [...]"
(Vera Lengsfeld: "Das Gruselkabinett der Antifa")

Selber schuld. Was müssen die auch gegen uns demonstrieren.
Und damit auch wirklich unsere Vorstellungen von einer gerechten und friedlichen Welt verwirklicht werden, führen wir wie Genosse Stalin (der übrigens kein Massenmörder, sonder nur sehr "vorsichtig" war) innere Reinigungen durch, falls jemand aus der Reihe zu tanzen scheint.

Wie bitte? Das sollen Methoden wie bei der STASI und der GESTAPO sein? Alter, erstens sind wir keine Nazis, weil wir gegen Nazis sind. Und zweitens hat die STASI nur für eine sichere und antifaschistische Ordnung gesorgt, sonst hätten die Amis die DDR wie den dekadenten Westen übernommen.


Und hör ja mit dem ironischen Grinsen auf, sonst schlag´ ich dir die Fresse ein ...

Kommentare:

  1. Das schlimme an diesen "Bündnissen gegen rechts" ist, daß hier gesetzestreue Bürger veräppelt werden in dem sie als Zivilcouragierte das rechtsstaatliche Feigenblatt für linke kriminelle Schlägertrupps stellen. Wie viele katholische Gemeinden, Dekanate etc. finden sich in einem Gegendemonstrationsaufruf wieder, weil man mitmachen muß um nicht als Sympathisant der Gegenseite zu gelten, und dann feststellen, daß der Rechtsbruch "wegen der gerechten Sache" Programm ist. In meinem Heimatort hat ein evangelischer Dekan den Menschen erklärt, wie sie die Polizeiabsperrung umgehen können, um doch noch nötigenderweise den Demonstrationszug behindern zu können. Als die Polizei die Nicht- bzw. Gegendemostranten im abgesperrten Bereich für die Demonstranten erkennungsdienstlich erfassen wollten, hat der Bürgermeister (als solcher mW Chef der Ortpolizeibehörde) sie aufgefordert dies zu unterlassen. Wenn das nicht Strafvereitelung im Amte ist, weiß ich es auch nicht. Hätte man die paar rechtsextremen Hanseln demonstrieren lassen und ignoriert oder ausgelacht, wären sie höchstwahrscheinlich gar nicht wiedergekommen.

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  2. Im kath-net steht heute der Artikel über die Kapelle, die mit einer luftdichten Plane in schwarz-rot-gold eingepackt wurde, um die Holzwürmer zu entfernen:
    www.kath.net/detail.php?id=36962
    Ich hatte gestern schon gefragt was wohl die Grünen dazu sagen würden.
    http://beiboot-petri.blogspot.de/2012/06/die-deutsche-nationalkirche.html
    (und wann es wohl die ersten Aufschreie geben wird, dass unter einem "Zelt" in den D-Farben Holzwürmer vergast werden, habe ich vorsichtshalber nur gedacht).
    Und wenn man in den kath.net Kommentarbereich schaut ... sieht man, 2 "Mahner" sind schon da ....

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  3. Diesen Artikel kann man nur unterschreiben. DAnke dafür. Das Antifa-syndrom, das als Feigenblatt für jede Art des Meinungsterrors und Rechtsbruch von links herhalten muß, ist doch mit den Jahren recht fadenscheinig geworden.

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