Mittwoch, 27. Juni 2012

USA: Nonnen drehen durch, die Presse steht daneben

Dass Bilder mehr als tausend Worte sagen, ist allgemein bekannt. Dass sie unerwartete Kommentare verursachen, weniger. Auf meine DeviantArt-Seite habe ich ein Foto von Papst Benedikt XVI. vom letzten Urlaub in Rom gestellt und es der Gruppe "Cool Catholics" weitergereicht. Eine Reaktion auf das Bild: Johannes Paul II. war viel besser, Benedikt ist dagegen eine Katastrophe. Er greife amerikanische Nonnen an, die sich für das Wohl der Menschen einsetzen und würde damit versuchen, vom Missbrauchsproblem in der Kirche abzulenken. Der Kommentator Neoconvoy weist dagegen auf auf die Falschheit dieser Behauptung hin und stellte dazu noch zwei Links zu einem Blog ein:

http://wdtprs.com/blog/2012/06/media-coverage-of-the-lcwr-ignorance-bias-and-laziness-sloppy-and-incomplete/
http://wdtprs.com/blog/2012/04/nuns-gone-wild-a-trip-down-memory-lane/

Ein Beispiel für diese Krawall-Nonnen:
Donna Quinn an advocate for legalized abortion. As late as 2009 she was engaged in escorting women to abortion clinics in the Chicago area so they could abort their babies safe from pro-life protesters. She is now a coordinator of the radically liberal National Coalition of American Nuns (NCAN), which stands in opposition against the Catholic Church’s position on abortion, homosexuality, contraception, and the exclusively male priesthood. In a 2002 address to the Women’s Studies in Religion Program at Harvard Divinity School, Quinn described how she came to view the teachings of her Church as “immoral”: “I used to say: ‘This is my Church, and I will work to change it, because I love it,’” she said.  “Then later I said, ‘This church is immoral, and if I am to identify with it I’d better work to change it.’  More recently, I am saying, ‘All organized religions are immoral in their gender discriminations.’” Quinn called gender discrimination “the root cause of evil in the Church, and thus in the world,” and said she remained in the Dominican community simply for “the sisterhood.”


Wer glaubte, dass die Ungehorsamsaufrufe in Deutschland und Österreich schon heftig genug sind, der sehe sich das hier mal an: "Nuns on the Bus". Genau. Nonnen, die für radikalen Feminismus, Homosexualität und Abtreibung durch die USA touren. Eigentlich sind sie ja schon unter Johannes Paul II. gewarnt worden (was die Kommentatorin oben vergessen hat), machen aber trotzdem offen weiter. Eine ist auch bisher schon Exkommuniziert worden, gegen die restliche Aktion wenden sich die amerikanischen Bischöfe. Und die Presse positioniert sich traditionell - für die Nonnen.



Dass es bei den Katholiken so etwas heftiges gibt, habe ich jetzt nicht erwartet (So Thanks for the Links Neoconvoy!). Einen näheren Kommentar zu der Sache spare ich mir. Das haben schon die amerikanischen Blogger übernommen:



1 Kommentar:

  1. Die sollen einfach mal nach China gucken und dort sehen, was dort die Abtreibung angerichtet hat: "Chinas Männern gehen die Frauen aus".
    http://beiboot-petri.blogspot.de/2012/06/china-geht-ein-licht-auf.html
    Nicht zu fassen, dass dieser Links-Grüne Unfug jetzt auch schon von Nonnen verbreitet wird. Haben die ihre Gelübde vergessen?

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