Sonntag, 10. Juni 2012

Wichtige Mitteilung vom Forum Deutscher Katholiken!


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte Sie, folgende Erklärung zur Kenntnis zu nehmen und in Ihrem Adressatenkreis zu verbreiten.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Hubert Gindert, Vors. des Forums Deutscher Katholiken
hubert.gindert@forum-deutscher-katholiken.de




Erklärung
Die Kirche schützt die Ehe und stärkt die Familie

Die Nichtzulassung geschiedener Wiederverheirateter zum Kommunionempfang hat Papst Benedikt XVI. auf dem Weltfamilientreffen in Mailand als “großes Leiden der heutigen Kirche“ bezeichnet. Es schmerzt, wenn Ehepartner, die sich geliebt und frei und überlegt die lebenslange Treue vor Gott versprochen haben, nicht mehr den Weg zueinander finden.


Eine Gruppe von 130 Pfarrern und Diakonen des Erzbistums Freiburg hat ein Memorandum „Den notwendigen Aufbruch wagen“ unterzeichnet. Die Pfarrer wollen geschiedene Wiederverheiratete nicht mehr vom Sakramentenempfang ausschließen. Die Memorandisten erklären: „Uns ist bewusst, dass wir damit oft gegen derzeit geltende kirchenrechtliche Vorschriften der römisch-katholischen Kirche handeln“. Sie agieren so gegen den Glauben der Kirche.


Papst Benedikt XVI. hat am 2. Juni in Mailand bekräftigt, dass geschiedene Wiederverheiratete „nicht die Beichte, die Absolution und die Eucharistie empfangen können“.


Wie glaubwürdig sind Priester, die bei der Priesterweihe ihre Treue zur Lehre der Kirche und gegenüber dem Bischof versprochen haben? Wie glaubwürdig sind die Memorandisten gegenüber jenen Ehepartnern, die verlassen wurden und doch an ihrer Ehe festhalten wollen und gegenüber Kindern, die unter der Trennung ihrer Eltern leiden?


Das Kirchenrecht schützt nicht nur die Lehre der Kirche. Es schützt die Schwachen! Das sind die Ehepartner, die gegen ihren Willen geschieden werden, und die Kinder aus diesen Ehen.


Das „Forum Deutscher Katholiken“ fordert die Katholiken auf, sich zur Ehelehre der Kirche zu bekennen und in Treue zum Heiligen Vater zu stehen.
      


10. Juni 2012, Prof. Dr. Hubert Gindert
für das Forum Deutscher Katholiken und die mit ihm verbundenen Gemeinschaften   



              

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