Freitag, 6. Juli 2012

Impressionen aus dem Württembergischen Landesmuseum Stuttgart

War gestern im Württembergischen Landesmuseum in Stuttgart gewesen, wo vor einiger Zeit die Dauerausstellung zur Landesgeschichte neu eingeweiht worden ist.

Vor dem Alten Schloss, in dem sich das Museum befindet, begrüßt der Götterbote Hermes die Stuttgartbesucher.

Blick in den Innenhof, davor ...

... das Reiterstandbild von Herzog Eberhard I. von Württemberg.

Die Ausstellung beginnt in der Steinzeit und reicht bis in das 20. Jh.
Hier ein gläserner Armreif aus der Keltenzeit.

Habe ich eigentlich für eine Erfindung der Moderne gehalten: Das "Lichthäuschen", das zur Belüftung und Beleuchtung von Dachwohnungen diente.

Spielzeug aus einem römischen Kindergrab. Statt Plastik nahm man gerne gebrannten Ton.

Von den Römern übernommen: Die keltische Göttin Epona.

Kurze Anleitung, was das germanisches Knotenmuster auf der Brosche darstellen soll.

Pferdegeschirr mit der Darstellung eines Dämonen. Kamen neben Götterdarstellungen als Amulette und Schutzzeichen recht häufig bei den Germanen vor. Sind dann bei der Christianisierung durch das Kreuz und Darstellungen des hl. Michaels verdrängt worden.

Männer, die auf Schmuck stehen: Funde aus einem vornehmen germanischen Männergrabes.

Diese zwei Smileys sollen übrigens Engel darstellen...

Goldenes Reliquiar aus der Karolinerzeit. Den Personendarstellungen auf der Kassette nach soll es vorher als profanes Schmuckkästchen benutzt worden sein.

Darstellung der hl. Barbara.

Detail aus einer Kreuzigingsplastik aus dem 15./16. Jahrhundert.

Und für diejenigen, die schon immer wissen wollten, wie es hinter der Verzierung eines gotischen Altares aussieht...

Detailaufnahme des Altares.

Nachtrag zu einem Artikel von Braut des Lammes: Comics gab es auch in der Kirche: Geschichte über den Ursprung der Heilig-Blut-Wallfahrt in Weingarten.

Detail mit der Auffindung der Reliquie.

Auch nicht gerade eine alltägliche Darstellung: Eine Heilige entlaust einen Pilger.

Auch Klappstühle waren weit verbreitet...

Spätgotischer Altar.

Darstellung einer Messe aus dem 14. Jahrhundert.

Reliquienkreuz mit Stifterdarstellungen aus dem 15, Jahrhundert.

Drehbarer Globus mit Sternzeichen.

In Gerichten gab es nicht nur Kreuze, sondern auch Darstellungen der Parusie. Hier in einem Gemälde aus Konstanz.


1 Kommentar:

  1. Da sind ja tolle Sachen dabei! Die hl. Barbara finde ich besonders nett.

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