Sonntag, 1. Juli 2012

Israel: Nach Fußball wieder Bunkermentalität?

Gefunden in der Jüdischen Allgemeinen:

"[...] Tagelanger Bombenhagel im Süden des Landes, gewalttätige Sozialproteste, islamistische Wahlsieger beim ägyptischen Nachbarn, ein immer instabilerer Sinai – und über allem schwebt die Gefahr eines atomar bewaffneten Iran. Nicht gerade ein Flair, das man sich für idyllische Ferien wünscht. 

Es ist ein gängiger Witz, dass wieder irgendwelche bewaffneten Kämpfe losgehen, sobald die Fußballer der Welt ihre letzten Tore geschossen haben. »Sitzen die Araber nicht mehr vor dem Fernseher und gucken Fußball, haben sie Langeweile und greifen uns an«, sagt Motti Maimon halb im Scherz, halb im Ernst. Tatsächlich brach der Libanonkrieg zwischen Israel und der Hisbollah nur drei Tage nach dem Schlusspfiff der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 aus. [...]"



Und bei diesen Raketen aus dem Gaza-Streifen, die gelegentlich in Spielplätzen und Wohnhäusern einschlagen,  handelt es sich nicht gerade um harmlose Feuerwerkskörper, wie manche uns oft weismachen wollen...


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