Mittwoch, 25. Juli 2012

Stalker im Geiste

Jetzt werde ich mal ein bisschen intolerant. Die vielen "Aktivisten" auf Seiten von KirchenkritikernNeo-Atheisten und "Alternativgruppen" kommen mir irgendwie wie Stalker vor. In einem Berciht hat einmal Henryk Broder geschrieben, dass ein Antisemit nie ohne Juden, also Semiten, auskomme, weil er immer etwas für seinen Protest braucht, bei de es sich eher um reine Selbstbestätigung handelt als um eine Änderung der angeblich negativen Verhältnisse. So auch beim Stalker. Nach Wikipedia handelt es sich beim Stalken um eine "obsessive Verfolgung" von bestimmten Person, gegen die man etwas persönlich hat. Ohne diese Person wäre es aus mit dem Stalking, da ein Objekt fehlen würde, nach dem man sich ausrichtet. Konfrontiert man den Täter jedoch mit seinem Tatvergehen, leugnet dieser sofort ab, dass er sein Opfer verfolgen würde bzw. etwas gegen diese Person hat. Oder stellt sich blöd und behauptet, dass er selbst das Opfer wäre und sein eigenes Opfer ihn misshandeln würde, wenn es sich wehrt.
So weit die Theorie. Nun zur Praxis: "Bischöfin" Christine Mayr-Lumetzberger wurde aus dem Petersdom geworfen.

"Priester haben kürzlich die exkommunizierte österreichische "Bischöfin", Christine Mayr-Lumetzberger, und eine "Priesterin" aus den USA aus dem Petersdom geworfen. Die beiden Frauen, die als Touristinnen gekleidet an einer Messe teilnehmen wollten, wurden mit Gewalt am Empfang der Kommunion gehindert. Dies berichtete die Online-Plattform Infosperber (Donnerstag). Die beiden Frauen waren zusammen mit fünf weiteren im Juni 2002 auf einem Donaudampfer illegal zu "Priesterinnen" geweiht worden. Der Vatikan exkommunizierte daraufhin die Frauen.
Mayr-Lumetzberger bezeichnete den Rauswurf aus dem Petersdom gegenüber Radio DRS 2 in der Sendung "Perspektiven" als "das schlimmste Erlebnis", das sie seit ihrer Weihe zur "Priesterin" hatte. "Das hat mich so erschüttert, weil ich nicht fassen konnte, dass ein Priester in liturgischer Kleidung eine Priesterin physisch angreift", so die 56-jährige verheiratete Österreicherin gegenüber Radio DRS. Ihre Begleiterin war laut "Infosperber" Juanita Cordero, eine "Priesterin" aus den USA.
Mayr-Lumetzberger war nach ihrer "Priesterinnenweihe" später an einem geheimen Ort von mehreren Bischöfen zur "Bischöfin" geweiht worden."





Die Ärmste. Erst wurde sie wegen radikalem Ungehorsam exkommuniziert (bzw. hat sich selbst exkommuniziert) und jetzt durfte sie nicht zur Kommunion im Petersdom. Wurde sogar mit Gewalt daran gehindert. Wie das so weit kommen konnte, wird leider nicht berichtet. Aber eins ist klar: Sie fühlt sich irgendwie ungerecht behandelt. Wie gesagt. Stalker eben. Und die Medien kaufen ihr das sogar noch ab.

Das beste Kommentar dazu hat Herr Alipius gepostet, nachdem er sich von seinem anfänglichem Schrecken erholt hatte;-)

[Neuestes Update: Jetzt haben sie der Kirche "den Kampf angesagt".  Ich sag´s ja, Stalker...]

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen