Sonntag, 26. August 2012

Der Garten und seine Symbolik im Kloster

Gefunden in "Schnellkurs Gartenkunst" von Michaela Kalusok (DuMont-Verlag Köln, 2003):

"[...] Ein weiterer Garten, der Obstgarten (pomarius) mit Obst- und Nussbäumen, wie Apfel, Birne, Pflaume, Esskastanie, Feige, Quitte, Mandel und Walnuss, diente gleichzeitig als Grablege für die Mönche: "Unter den Bäumen der Erde ist das Kreuz der heiligste, da an ihm die Früchte des ewigen Heils duften", lautete die Inschrift auf dem Hochkreuz in der Mitte des Baumgartens. Die in jedem Jahr aufs Neue blühende und fruchttragende Obstbäume galten im Mittelalter als Symbol für die Auferstehung. [...]"



Wenn man bedenkt, dass moderne "Friedwälder", die sich in der letzten Zeit größerer Beliebtheit erfreuen, außer der Botschaft "nach dem Tod geht das Leben weiter" eigentlich keine christliche Botschaft enthalten, war uns das Mittelalter an dieser Stelle um Jahrhunderte voraus.


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