Donnerstag, 30. August 2012

Extrem-Papsting in Hamburg?

Der Vatikan hat seine Klage gegen das Titanic-Magazin zurückgezogen. Jetzt will sich die Redaktion natürlich dafür bedanken und veranstalten einen "Papst-Mittelaltermarkt", mit dem sie die "Lebenswelt des Papstes" vorstellen wollen. Yeay! Wenn die sich wirklich Mühe geben könnte das bedeuten:

Gold, Marmor und Brokat ohne Ende (natürlich auch Wissenschaft, der Markt soll ja den Zeitraum Mitelalter/Renaissance darstellen)...

... massenweise Jugendliche  ...


... und Purpurträger aus aller Welt (bei den vielen Brücken in Hamburg fei ziemlich schwierig), ...


... Papstmesse, ...


... bayrische Lebensfreude (plus Freibier!), ...


... Zusammenbruch der Blogozese wegen zu vieler Papstbilder ...


... und natürlich alles bis in die tiefste Nacht.


Ach ja, die Ritter dürfen auch nicht fehlen (soll ja schön bunt werden).

Wie bitte? Nur wieder das "Anti-Papst-Programm"? Anketten an den Hamburger Michel (der lustigerweise evangelisch ist, aber auch egal) und gespielte Hexenverbrennung? Leute, wo kommt ihr denn her. Was soll jetzt die Welt schon wieder von uns denken? Im einem "Land der Dichter und Denker" wird normalerweise weder mit Sch**** geworfen, noch werden andere da durch gezogen. Wieder mal typisch deutsche "Satire".

Upgrade: Gerade eben habe ich durch meine geheimen Informanten (weswegen habe ich mir denn sonst den Nickname "Richelieu" zugelegt? ;-) erfahren, dass das Titanic-Magazin offiziell seine Redaktion zur Besichtigung freigibt. Hier ein Bild von dem legendären Ort, wo dieses berühmte Satire-Magazin entsteht:


Gut gemacht und weggetreten Oberstrumpfbandführer Fischer!

Lustigerweise haben sich auch schon andere exzessiv mit dem Thema "katholische Kirche und Hexenverbrennung" beschäftigt...

Kommentare:

  1. Herzlichen DAnk für diesen Beitrag. Ich bin begeistert und habe mich schon beim Oberstrumpfbandführer Fischer, Leo zur Besichtigung seiner Wirkungsstätte angemeldet.
    Er weiß es wirklich nicht- das mit der Katholischen und der Evangelischen Kirche. Und- er hat in einem Interview noch eins draufgesetzt und kundgetan " Wir sind wie Giordano Bruno, Galilei und Margot Käßmann, die hatten auch alle im nachhinein Recht, auch wenn es 500 Jahre dauert..."
    Dieses profunde und erschütternde Wissen verdankt er der allerkürzesten Ultrakurzfassung des kleinen Kompendiums für militante Atheisten und Besitzer von Strickleiternervensystemen.

    AntwortenLöschen
  2. was die Ritter angeht, so möchte ich noch auf folgende Ritter hinweisen:
    http://www.ritterorden.de/

    AntwortenLöschen