Mittwoch, 1. August 2012

WiSiKi haben Recht und sind die Größten. Im Bizarro-Universum

Auf eine regelrechte Fundgrube ist Sophophilo gestoßen. Denn "Wir sind Kirche" kann nicht nur gegen jeden erdenklichen Blödsinn demostrieren, sondern auch in dichterische Worte fassen. Und weil bedeutende literarische Werke auch sehr viel (an manchen Stellen vielleicht auch zu viel) über den Verfasser und sein Umfeld verraten, wird eindringlich auf potentielle Missverständnisse hingewiesen:

"In eigener Sache: Wir halten öffentliche und satirische Kritik für lebensnotwendig, so lange sich die römisch-katholische Kirchenleitung vor allem ernsthaften Gesprächen über Reformen mit dem Kirchenvolk verweigert. Prof. Heinrich Fries erklärte vor ca. 20 Jahren kritisch: “Anstelle des im Konzil empfohlenen Dialogs und der Kommunikation, auch zwischen Lehramt und Theologie, ist der Monolog und die Pflicht zum Gehorsam getreten. Als höchste Tugend des Katholiken wird die strikte Befolgung der lehramtlichen Weisungen angesehen, zugleich als Maß der Kirchlichkeit.“ [...]"

Man will ja schließlich noch als katholisch gelten, sonst geht ja ein großer Sympathisantenkreis verloren. Dass dabei auch einzelne freudsche Versprecher fallen können, die nicht weiter beachtet werden, ist auch sehr interessant für diese Gruppe:

"In Bildern und Texten wollen wir wichtige Themen und Verhaltensweisen aufspießen [sic!] und damit auch die Amtsträger zum Nachdenken anregen. [...]"
Das Einfachste an der ganzen Sache wäre, die ganze Gruppe einfach rauszuwerfen. Was in einer Konsensgesellschaft wie in Deutschland eigentlich ziemlich schwierig ist. Vor allem, wenn einem die Medien im Nacken sitzen, die gerne alles nach ihrer Ansicht verdrehen.

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