Dienstag, 9. Oktober 2012

Furries: Wo jeden Tag Karneval ist

[Bildquelle. Noch mehr davon gibt es in der Galerie von LilleahWest]

Einigen ist in der Zwischenzeit wohl wieder aufgefallen, wie in den Geschäften besonders in diesem Monat aufgerüstet wird. Neben Unmengen von Weihnachtsgebäck und Schokoladen-Weihnachtsmännern sind der größte Hit Anfang Oktober Kostüme. In  drei Wochen ist Halloween (das in manchen Kreisen Deutschlands auch "Reformationsfest" genannt wird ;-), die Woche darauf  ist auch schon der 11.11. (dieses Jahr ein Sonntag), an dem um 11:11 Uhr wieder mal Rathäuser gestürmt werden. Egal wo auf der Welt Halloween und Karneval gefeiert werden, auffällig daran ist oft die Freude am Verkleiden, am Verstellen und am Schlüpfen in eine andere Persönlichkeit, mit der man nicht nur andere karikiert, sondern auch selbst einmal in eine Wunschrolle schlüpfen kann, die man im normalen Alltag nicht wirklich ausleben kann.

Und das ist so toll, dass es Leute gibt, die das am liebsten jeden Tag machen wollen, wenigsten aber in ihrer Freizeit. Dazu lassen sich die aus Japan stammende Cosplayer (Costume play) nennen, die sogar ihre eigenen Treffen haben, in denen man sich über verschiedenste Techniken austauscht oder einfach nur zum Spaß zusammen Fotos macht (vorletze Woche habe ich im Mannheimer Luisenpark zwei davon beim chinesischen Teehaus gesehen :-). Eine Untergruppe der Cosplayer bilden die Furries, die vornehmlich Tierkostüme anfertigen. Und diese Kostüme sind so gut gemacht, dass manche sie an liebsten gleich den ganzen Tag tragen.


Für den Winter übrigens eine ganz nette Idee...


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