Freitag, 2. November 2012

BNN: Ägypter schlagen zurück

Zum Thema "Ägypten und der Arabische Frühling" gibt es nach Angaben der "Badischen Neuesten Nachrichten" eine gute und eine schlechte Nachricht.
- Die schlechte: Wie befürchtet machen jetzt selbsternannte "Religionspolizisten" mit ihren Willkürhandlungen das Land unsicher.
- Die gute: Die Ägyptische Bevölkerung lässt sich das nicht gefallen.

"Selbst ernannte Islam-Polizisten haben in der ägyptischen Stadt Suez versucht, dem Sohn eine Gemüsehändlers die Hand abzuhacken. Damit wollten sie ihn dafür "bestrafen", dass er ein Mitglied ihrer Gruppe zur Rede gestellt hatte. Das berichteten lokale Medien gestern. Der "Religionspolizist" hatte, ohne um Erlaubnis zu fragen, die Toilette des Gemüsehändlers benutzt. Nachbarn bewahrten den Studenten vor der "Vollstreckung des Urteils". Als danach der Bruder des Studenten die Islamisten mit Flüchen überzog, beschlossen diese, ihm wegen "Gotteslästerung" die Zunge abzuschneiden. Bevor es dazu kommen konnte, griffen abermals die Nachbarn ein."


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