Montag, 30. September 2013

Angebote und Doppeldeutigkeiten

Zufällig bin ich beim Humanistischen Pressedienst auf einen Beitrag gestoßen, dass man die Zehn Gebote durch "Zehn Angebote"im Sinne des evolutionären Humanismus ersetzen solle. Das vierte davon ist... na ja ... ein wenig doppeldeutig:

"[...] 4. Du sollst nicht lügen, betrügen, stehlen, töten – es sei denn, es gibt im Notfall keine anderen Möglichkeiten, die Ideale der Humanität durchzusetzen! [...]"

Einerseits sind Handlungen aus Notwehr erlaubt, das ist verständlich. Nur der Hinweis auf die "Ideale der Humanität" gibt zu Bedenken. War dies doch auch eine Entschuldigung der französischen Revolutionäre für das Massaker in der Vendée.

Ob dieses wiederum vom Pressedienst als Massaker mit ideologischen Hintergrund anerkannt wird, ist wiederum die andere Frage. Dieser beklagt ja, dass es eine Verfolgung von Freidenkern und Atheisten gäbe, während dagegen derzeitige Christenverfolgungen im wörtlichen Sinne schlichtweg nicht existieren.

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