Freitag, 25. Oktober 2013

Der paradoxe Papst

"[...] Dass der Papst sich von solchen Kampagnen und den so deutlich vorgeschlagenen Maßnahmen gegen seinen bischöflichen Mitbruder nicht beeindrucken lässt, finde ich wunderbar. Und die Verunsicherung derer, die monatelang ihre eigenen Projektionen an diesen Pontifex wie an eine selbstgebaute Litfaßsäule klebten, um dann jetzt überrascht erkennen zu müssen, dass Franziskus sich die Dreistigkeit erlaubt, sich und seiner katholischen Botschaft treu zu bleiben, ist mehr als bemerkenswert. Jetzt bröckelt auch das so lange modellierte Bild des Gegeneinanders zu Papst Benedikt. Eine gute Entwicklung, nur nicht für jeden, der sich seinen eigen Papst bauen wollte. Ich finde: Wir können auch in diesem aktuellen Fall wieder dankbar sein für die Weisheit und Klugheit, mit der Franziskus Barmherzigkeit und Gerechtigkeit eine Chance gibt. [...]"

Martin Lohmann auf kath.net zur Berichterstattung und zur Lage in Limburg

[EDIT: Im Limburger Domkapitel, das übrigens (und nicht etwa der Bischof selbst) den Skandal-Bau genehmigt hat, scheint das wahrscheinlich nicht auf begeisterte Aufnahme zu treffen...]

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