Freitag, 4. Oktober 2013

Seligsprechungen und was so alles unter den roten Teppich gekehrt wird

Erinnert sich noch jemand an die Dankes-Ausgabe des "Jungen Welt" für den "antifaschistischen Schutzwall"?
Wer glaubt, das sei schon widerlich, sollte mal einen Blick nach Italien werfen, wie dort die linke Fraktion mit dem kommunistischen Verbrechen umgeht, von denen man bei uns eher selten, aber mit umso größerer Verwunderung hört:

"[...] Das Kapitel des roten Terrors bei Kriegsende und vor allem danach ist bis heute kaum aufgearbeitet. Die politische Linke Italiens schweigt das Thema tot und reagiert aggressiv auf jede Erwähnung. Durch die allgemeine Begnadigung von 1946 sei das Thema schließlich „erledigt“. Die kommunistischen Verbände, die für die Errichtung einer Sowjetrepublik und damit einer kommunistischen Diktatur kämpften, interpretierten die eigene Geschichte, nach dem Scheitern ihres Vorhabens in den „Kampf für die Demokratie“ um und behaupteten von sich selbst, das „demokratische Gewissen“ Italiens zu sein. Eine Entwicklung, die sich genauso in anderen europäischen Staaten wie Frankreich und Griechenland, in abgeschwächter Form auch in Österreich und Deutschland abspielte und bis heute nachwirkt."

Gefunden auf katholisches.info über die morgige Seligsprechung von Rolando Rivi


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