Samstag, 15. März 2014

Lalique und Liturgie

Es geht auch weniger exzentrisch: Das Unternehmen Lalique, gegründet vom 1945 verstorbenen Art Déco-Glaskünstler René Lalique, stellt nicht nur profane Luxusartikel (Schmuck, Parfumflaschen, Kühlerfiguren) her, sondern auch sakrale Objekte. 

Zum einen wären dazu die Glasfenster der Kathedrale Saint-Nicaise in Reims zu nennen.


Ebenfalls von Lalique stammt die Lampe für das Ewige Licht der Kathedrale.



Als bekannteste Kirche mit einer Lalique-Ausstattung ist die "Glaskirche" St. Matthew auf Jersey zu nennen.


Man achte besonders auf die Verzierung der Chorschranken. Innerhalb der Trennräume befinden sich separate Kapellen...



 ... auf deren Altären sich diese Engelsfiguren befinden.




Eine komplette Altarausstattung befindet sich ebenfalls in der Klosterkirche Notre Dame de Fidélité in Douvres la Délivrandes im Norden Frankreichs.


Auf den ersten Blick sieht es wie eine nüchterne Glaswand aus, wie man sie aus den modernen Kirchen bei uns in Deutschland kennt. Geht man aber näher heran, wird man von den Details dieser Werke vollkommen überrascht, die sich erst bei genauerem Hinsehen zeigen.



1 Kommentar:

  1. Gar nicht schlecht (für zeitgenössische Kunst)!
    Hat auf jeden Fall etwas Sakrales...

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