Freitag, 28. März 2014

Schlag´ tot den Bischof

Bischof Tebartz- van Elst ist zurückgetreten. Und die Prügel auf den "Protzbischof" und "Lügner" gehen nach wie vor weiter. Papst Franziskus wird für die Annahme seines Rücktrittes (was von vielen als "Rausschmiss" fehlinterpretiert wird) hochgelobt, etwas gegen diesen Archetyp des korrupten Klerikers und "hochmütigen Bischofs", wie er im Kommentar der Tagesschau [sic!] genannt wurde, getan zu haben.

Dass er jetzt noch dem DBK-Prüfbericht wehrt dürfte wohl in der Bevölkerung, in der scheinbar  Steuerhinterziehung schlimmer als Mord angesehen wird, weiterhin aufstoßen.

Und das sind genau die Punkte, an denen ich trotz offizieller Prüfberichte misstrauisch werde, ob diese auch wirklich objektiv zustande gekommen sind, wenn schon die ganze Zeit eine solche öffentliche Aggression vorhanden gewesen ist, wie es Martin Lohmann beschreibt:


"[...] Er hat etliche Verfehlungen, das haben wir ja auch alles gehört, zu verantworten. Er war auch in einer tragischen Weise beratungsresistent, in vielfacher Weise, in vielen Situationen. Aber ich glaube schon, dass auch eine Kampagne hier losgetreten worden ist, und da stellt sich die Frage nach der Verantwortung der Medien.

Schauen Sie mal, es ist in den letzten Wochen und Monaten immer vom Protzbischof gesprochen worden. Er hatte gar keine Chance mehr, als Mensch wahrgenommen zu werden. Und das viel zitierte Wort von der Barmherzigkeit und Klima der Barmherzigkeit und der Versöhnung, was ja immer wieder von den Gegnern auch gesagt worden ist, wurde gerade von den Gegnern von Tebartz-van Elst verunmöglicht. Ich glaube, dass die Bischöfe, auch die in Rom gesagt haben, Kardinal Müller zum Beispiel, es gibt hier eine regelrechte Menschenhatz auf Tebartz-van Elst, dass man das auch wohl sehr bedenken muss.

Ich glaube, dass hier eine richtige Kampagne gegen den ehemaligen Bischof von Limburg losgetreten worden ist, und da ist ein Klima geschaffen worden, das höchst vergiftet war, und das stellt einige Anfragen auch an uns als Medienleute und an diejenigen, die sich daran beteiligt haben, auch an das Domkapitel in Limburg, das ja nach wie vor im Amt ist. [...]"



1 Kommentar:

  1. Wir mußten hier Zeugen einer konzertierten Menschenhatz einer aus einem mißgünstigen, untreuen, hassbereiten Umfeld und einem Medienkollektiv aller Sparten bestehenden Jagdgesellschaft werden, der jede Gelegenheit Recht ist, konservative Kirchenmänner, die der tradierten Lehre treu sind, abzuschießen und ihrem Erzfeind, der katholischen Kirche - als letzter Bastion und moralischer Instanz, die ihrem Tanz um das Goldene Kalb entgegensteht, Schaden zuzufügen, sie wenn möglich zu delegitimieren. Und -leider muß es gesagt werden- sind sie da schon weit gekommen,

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