Mittwoch, 9. April 2014

Cosplay basteln. So Pi mal Daumen.


Letztens bin ich von Freunden zur diesjährigen Hanami in Ludwigshafen (benannt nach dem berühmten japanischen Kirschblütenfest) eingeladen worden. Die Karten sind schon vorbestellt, in knapp einem Monat geht es los. Beide waren schon letztes Jahr dort.

Die Besonderheit: Es sind auffällig viele Cosplayer anwesend, auch die beiden Freunde waren verkleidet (u.a. als Samurai), sogar ein Dresscode für einen Ball (betrifft mich eigentlich nicht) ist vorgesehen. Da fand ich es bei näherer Betrachtung doch ein wenig peinlich bis grob unhöflich, zivil mit schwarzer Jeans und Pulli aufzutauchen. Also bastel ich mir gerade aus Opas (requiescat in pace) altem Anzug einen Anzug im Stil des Spieles Bioshock Infinite.

[Für die nachfolgende Bemerkung werde ich von erfahrenen Cosplayern garantiert totgeschlagen:]
Aus Mangel an Zeit (und vor allem an Geld) nehme ich keine auffälligen Hauptcharaktere als Vorbild, sondern beschränke mich eher auf unauffällige Kleidung mit einem Hauch Steampunk und vor allem amerikanischem (Pseudo-)Kolonialstil. Wie man letzteres hinbekommt, wird im unteren Bereich dieser Seite über Inneneinrichtung ironisch erklärt. Einfach die Schulterpolsterung aus dem Anzug entfernen, neue (antiquisierte) Knöpfe drannähen und einige Details mit Anspielung auf eine Flagge hinzufügen (z.B. Streichholzschachtel, Schärpe, u.ä.). Fertig.

Wer dennoch der Meinung ist, das sei zu billig und lieblos:
1. Warte erst mal ab, Freundchen.
2. Wenigstens hebe ich mich aus der Masse hervor. Und falle dadurch auf, was auch der Sinn des (aus Japan stammenden) Cosplays ist.


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