Donnerstag, 24. April 2014

Erst kommt Lewis. Dann Chesterton. Und plötzlich bist du katholisch.

Brandon Vogt bringt ein auffälliges Phänomen auf den Punkt: Viele Konvertiten wurden erst durch die Werke von G. K. Chesterton und C. S. Lewis auf den katholischen Glauben hingelenkt. Auffällig dabei ist, dass Lewis trotz einer großen geistigen Nähe zum Katholizismus Mitglied der Anglikanischen Kirche blieb.

Was weit weniger überrascht: Er blieb bei der anglikanischen High Church, die sich seit der Oxford-Bewegung 1833 (auch zur nachträglichen Freude Chestertons) immer mehr der katholischen Kirche näherte.

[...] Er glaubte an die Realpräsenz Christi in der Eucharistie, die er als das Heiligste Sakrament bezeichnete; er praktizierte die Ohrenbeichte; er lehnte die Frauenordination vehement ab und verurteilte unverblümt die Gefahr von "Priesterinnen in der Kirche". Er äußerte seinen Glauben an das Fegefeuer und an den Nutzen des Gebetes für Verstorbene. Und zu guter Letzt bekämpfte er die Irrtümer und Häresien des theologischen Modernismus. Es ist deshalb nicht wirklich überraschend, dass C. S. Lewis so viele Menschen zur katholischen Kirche führte. [...]

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