Donnerstag, 24. April 2014

Was säkular-liberale zur Weißglut bringt



Was im Hinblick auf die High Church und die Oxford-Bewegung in England besonders auffällig ist:
Dass besonders Liberale - die in dort eigentlich schon Teil der Landestradition sind - aggressiv auf diese geistige und kulturelle Wendung Richtung Rom reagierten, was für sie nur eine Kehrtwende Richtung Vor-Reformation war - und damit eine Gefahr für das, was sie ohne genauer spezifizieren zu können als "Fortschritt" und "progressiv" bezeichneten.

Kleines Beispiel: In seiner Autobiographie erwähnt G. K. Chesterton einen befreundeten anglikanischen Geistlichen, der anfing, einen römischen Chorrock zu tragen und dafür öffentlich angefeindet wurde. Dass er weder eine provozierende Meinung kundtat, noch nicht mehr als anglikanischer Geistlicher erkennbar war, änderte nichts daran. Andererseits machte es Eindruck. Dass Leute nur lediglich wegen eines Stück Stoffes ausflippen, war für Chesterton nur eins von vielen Zeichen, dass selbst an den scheinbar banalsten Dingen, die was mit Rom zu tun hatten, was dran sein musste.


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