Dienstag, 6. Mai 2014

Abseits

"[...] Papst Franziskus scheint Everybodys-Liebling in der Medienbranche zu sein. Jede sympathische oder banale Geste, inhaltlich ohne jede Bedeutung, vielleicht sogar der Würde eines Papstes widersprechend, findet in den Massenmedien große bis größte Aufmerksamkeit. Die Christenverfolgung, eine der brennendsten Fragen unserer Zeit aber interessiert dieselben Redaktionen keinen Deut. Mehr als drei Tage nachdem Papst Franziskus seine Aussage tätigte, steht fest: Die Worte des Papstes zu den gekreuzigten Christen in Syrien haben außerhalb der katholischen Medien kaum einen Widerhall gefunden. Der Papst weint um die von Islamisten gekreuzigten Christen in Syrien, doch die Weltmedien ignorieren ihn, so wie die „große Politik“ die Christen des Nahen Ostens ignorieren und genauso die Christen anderer Weltgegenden, wenn sie für das große Machtspiel keine Rolle spielen. Die Situation bringt eine doppelte Tragödie von außerordentlicher Dramatik zum Ausdruck. [...]" Quelle

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