Freitag, 23. Mai 2014

Das Problem mit Heizer und Co...


... besteht einfach darin, dass die gute Frau und ihr "Wir sind Kirche"-Fanklub verblendet sind.


Entschuldigung, aber anders kann man das schon nicht mehr ausdrücken.

Wenn der Vorsitzende von WiSiKi, Christian Weisner, erklärt, dass daran doch nichts schlimmes sei, dass eine Messe ohne Priester simuliert worden ist, da das doch "täglich auf der Welt Hunderte von katholischen Gruppen" tun würden, dürfte schnell klar werden, dass man sich hier nicht nur auf einen reinen Rechtspositivismus beruft im Sinne von "das machen alle, also muss es erlaubt sein!", sondern dass das zweitausendjährige Eucharistieverständnis der Kirche, das auf den Herrn selbst zurückgeht, einfach so aus Belieben über Bord geworfen wird.
Und dass man Martha Heizer deswegen eigentlich schon seit Jahren verwarnt hat, während sie sich ständig darüber hinwegsetzte und sogar anmerkte, selbst die Exkommunikation würde sie dafür in Kauf nehmen. Und diese angeblich "promovierte Theologin" müsste eigentlich ganz genau wissen, was sie da sagt und wohin sie sich damit selbst begibt.

Und was jetzt? Maßlose Enttäuschung und die Schuldzuweisung auf ihre ewige Nemesis Benedikt XVI. (obwohl außer Dienst, aber mit scheinbar unüberwindbarem Einfluss) und die böse Kurie. Und dass jetzt selbst Missbrauch als Entschuldigungsgrund gilt, dürfte das wirklich unappetitlichste an der ganzen Sache sein. Ob da eine "Besserungsstrafe" weiterhilft, dürfte wirklich sehr fraglich sein.

Aber dass das Personal um WiSiKi jetzt einigermaßen merkt, dass sie Papst Franziskus nicht mehr als den Schutzpatron ihres regulären Schwachfugs deklarieren können, dürfte wohl der einzige Trost bei der ganzen Sache sein.


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