Dienstag, 6. Mai 2014

Impressionen von der Hanami 2014 in Ludwigshafen

WARNUNG AN DEN GENEIGTEN LESER: Die nun nachfolgenden Bilder können leicht verwirrende bis verstörende Darstellungen enthalten. Wer dagegen mit der Nerd- und Japano-Subkultur einigermaßen vertraut ist, kann bedenkenlos weiterlesen.


Am Sonntag war ich - wie schon erwähnt - zum ersten Mal auf der Hanami in Ludwigshafen bei Mannheim gewesen. Schwerpunkt dieser Convention waren japanische Filme, Comics (genannt "Manga") und und fand im Pfalzbau in der Innenstadt statt. Lässt man die verschiedenen Workshops und Stände mit Zeichnern und Künstlern beiseite, kommt man sich dabei eher wie im Karneval vor.


Ungefähr hier merkt man, in welche Richtung es geht.

Plüschen bis zum Herzkasper: Original Ware aus Japan.

Zum Mittagessen gab es Hähnchenspieß mit Erdnussbutter und süß-sauerer Soße und mit Lachs gefülltes Onigiri. Dieses war leider aus normalem Reis und nicht aus original Sushireis gemacht, weswegen es  beim Essen in der Hand zerbröselte.

Wo hat man denn sonst die Gelegenheit, mit den Stormtroopers zu essen...

... oder Austin Powers in der Schlange zu treffen. Oder Pinhead. Der wegen den vielen Nägeln im Gesicht leider nur mit einem Strohhalm aus der Flasche trinken konnte.

Jepp. Der Typ links ist Captain Morgan.

Wer zufällig genmanipulierte Riesenmeerschweinchen vermisst: Bitte melden.


 
Auch nur hier möglich: Ghostbuster und sino-japanische Prinzessin.

Im oberen Stockwerk des Pfalzbaus befanden sich dann die Stände der Zeichner, die teilweise Kopien ihrer Arbeiten verkauften. Man konnten ihnen andererseits auch einfach nur beim Arbeiten zusehen.

Irgendwann in der Schlange vom Maid Cafe wurde ich von ein paar Dr. Who-Fans aufgegabelt, die mich anfangs für den Kriegs-Dr. Who gehalten hat.

Im Cafe war das dann irgendwie nicht so spannend wie erwartet. Vor allem weil die Kellnerinnen - wie es am Eingang beschrieben stand - nicht mit einem spielten. Natürlich nur Spiele wie Go oder Kartenspiele, die auf den Tischen auslagen. So war es doch von Vorteil, die Gruppe getroffen zu haben.

Außerdem gab es lecker Donauwelle und das Lebende Schachbrett.


Die Ausbeute des Tages: Ein Zeichenbuch, ein Probecomic, zwei Infobüchlein, zwei Postkarten (plus drei kostenlose), ein Steampunk-Lesezeichen und ein Botton mit NBC-Hannibal. Außerdem Tausend Photos um zu erklären, warum man nur alle zehn Jahre auf so ein Treffen gehen sollte. Und weitere tausend, um zu zeigen, warum man es öfter tun sollte.


Kommentare:

  1. Schön, aber noch viel wichtiger: Hat Dich denn jemand um Feuer gebeten? ;-)

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    1. Waren leider alles Nichtraucher. Obwohl auch Steampunks dabei waren. Haben aber trotzdem ziemlich geschaut, als ich die Streichholzschachtel zwischendurch aus der Tasche nahm.
      Dann gab es ja noch das auf antik getrimmte Odol-Metalldöschen, das ich zufällig noch am Tag zuvor beim Einkaufen entdeckt habe:
      http://www.worldofsweets.de/out/pictures/master/product/1/odol-original-pastillen.jpg

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