Montag, 21. Juli 2014

Waffenlager, Tunnel, Wasserparks


Inzwischen dürfte schon klar sein, welches Spielchen die Hamas im Nahen Osten spielt. Arme Palästinenser, böse, böse Israelis - in anderen Ländern oder Kulturen auch durch den Begriff ¨Juden¨ ersetzbar.

Arme Palästinenser im relativen Sinne. Spätestens seit der Weigerung einer Feuerpause von Seiten der Hamas und der offenen Missachtung der Aufforderung der israelischen Armee, einen ¨humanitären Korridor¨ einzurichten, um die Bevölkerung in Sicherheit zu bringen, dürfte klar sein, dass die Hamas ihr eigenes Volk nicht nur als menschliches Schutzschild benutzt, um es weiter Raketen auf Israel regnen zu lassen, sondern sie mit vollem Bewusstsein zum Abschuss frei gibt, um eine Entschuldigung und einen ¨Grund zur Notwehr¨ auf der Hand zu haben, wie Henryk Broder in seinem Bericht dargelegt hat.

Andererseits sollte man sich auch mit den zivilen und infrastrukturellen Bautätigkeiten der Hamas beschaftigen. Selbst im Dritten Reich war man noch so vernünftig gewesen, trotz unabwendbaren Glauben an den Ëndsieg¨ Luftschutzbunker anzulegen, auch wenn man nur Kellerräume zur Verfügung hatte (es ging ja nicht nur darum, die Zivilbevölkerung an sich zu schützen. Man brauchte ja noch Arbeitskräfte und eine militärische Notreserve). Im Gazastreifen läuft das anders. Dort legt man Waffenlager mitten in Wohngebiten an, die dann auch noch so richtig schön in die Luft fliegen können und verwendet den davon übrig gebliebenen Baustoff, um bombensichere Verbindungstunnel für die Guerillakämpfer anzulegen, die sich ca. 30 Meter unter der Erde befinden, um weiterhin Israel sicher ans Bein pissen zu können.

Und das Geld investiert man neben Waffen in - Freizeit und Touristik. Was natürlich nicht zum KZ-Image passt, weshalb die Hamas ziemlich schnell solche Vergnügungsstätten abfackelt. Man ist ja so arm, man muss es ja auch zeigen. Nur dass es hier die Falschen tun.

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