Donnerstag, 28. August 2014

Urlaubs-Galerie 5: San Marco in Venedig

Natürlich darf man San Marco, das Schmuckstück Venedigs, nicht vergessen. Und wären die Bauarbeiten nicht gewesen, dann hätten wir jetzt auch bessere Bilder.


Von der Seite her sieht man die ursprüngliche Bausubstanz der Kathedrale, die Marmorverkleidung kam nach der Eroberung Konstantinopels 1204 dazu.

Von außen betrachtet ist die Basilika eine Mischung aus venezianischer Gotik...

... und byzantinisch-orientalischer Architektur.

Hier die Darstellung der Übertagung der Gebeine des Evangelisten Markus in die Kathedrale im Jahre 828, nachdem sie aus Ägypten entwendet wurden.

Aus einer Zeit, als es weder Begriffe wie "Comics" oder "Nerds" gab (und auch keinen zwingenden Zusammenhang zwischen beiden ), stammen die biblischen Mosaike der Vorhalle.

Da Photographie im Inneren nicht gestattet ist, geht es auf dem Dach weiter. Auf dem es nicht nur Tauben gibt.

Der Triumphator, die venezianische Zwergengalerie...

... und der epische Ausblick auf die Piazza di San Marco. Die riesigen Pfützen stammen übrigens noch vom Regen, nicht vom Aqua Alta.


Obwohl dieser Bereich für die meisten Menschen damals gesperrt war, finden sich hier viele kleine versteckte Kunstwerke.


Bei dieser Quadriga handelt es sich übrigens um eine Nachbildung des (römischen/griechischen?) Originals aus Konstantinopel, das sich heute im Museum gleich dahnter befindet.

Noch einmal das Kuppelmosaik der Schöpfungsgeschichte.


Phocas der Gärtner, Schutzpatron der Seeleute, mit Steuerruder und Papst Silvester.
 

Noch einmal byzantinische Kunst: Marmorsäulen und Darstellung der Vier Tetrarchen an der Außenfassade.
Auch bei dieser Darstellung mit Vogelgreifen und Lebensbaum dürfte es sich um eine semi-sakrale Darstellung aus Konstantinopel handeln.

PAX TIBI MARCE. Darstellung von Markuslöwe und einem Dogen über dem Eingang zum Dogenpalast.


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