Donnerstag, 11. September 2014

Benedikt im Fadenkreuz des Relativismus


Die Lüge zeigt sich immer dann, wenn um das eigenen Weltbildes willen die Kritik verstummt.

Was mir vor einiger Zeit bei vielen anti-kirchlichen Diskussionen in diversen Foren aufgefallen ist, trifft nach Ansicht von katholisches.info besonders auch auf die Medien zu, die zu einem Großteil diese Positionen mit populistischer Munition versorgen. Wie bei den kirchlichen Missbrauchsfällen, bei denen sie jetzt scheinbar die Lager gewechselt haben, denn der ¨Sinn nach Gerechtigkeit¨ scheint urplötzlich verschwunden zu sein:

[...] Die Angriffe waren mit einem Schlag hinweggefegt, als hätte es die wutschnaubenden Skandalschlagzeilen der Medien, die keulenschwingenden modernen areligiösen Moralapostel, die Hausdurchsuchungen im erzbischöflichen Palais, die Beschlagnahme von Aktenbergen, ja selbst die pietätlose Schändung von Bischofsgräbern durch eine medial angefeuerte, außer Rand und Band geratene Staatsanwaltschaft und eine mit Brecheisen anrückende Polizei nie gegeben.

Mit einem Mal endete das mediale Gewitter über Danneels und einen weiteren Kardinal, der auf Twitter besonders aktiv ist. „Ich hätte nie gedacht, daß es bis zur gestern erfolgten Ernennung kommen könnte, und sei es nur aus Respekt vor Benedikt XVI., der damals der eigentliche Adressat der Angriffe war“, so Chiesa e Postconcilio am Dienstag. Aus heutiger Sicht kann in der Tat und ohne Zweifel gesagt werden, daß es bei dem 2010 auf internationaler Ebene in den Medien explodierten Pädophilie-Skandal weder um das behauptete Thema und noch weniger um die Opfer ging. Die Medienkampagne, denn eine solche war es, hatte eine ganz andere Zielscheibe im Visier: Papst Benedikt XVI.

Heute, da der deutsche Papst aus dem Rennen ist, ist jede Ernennung möglich, selbst die Unmöglichste und niemand erhebt auch nur den geringsten Einspruch dagegen. Wie war das noch mit den Opfern, deren Schicksal sich angeblich so viele und so lautstark auf ihre moralingeschwellt Brust geheftet hatten?

Dabei gab es weltweit keine weltliche oder religiöse Institution, die mit solcher Klarheit und solchem Nachdruck das skandalöse Phänomen der Pädophilie in ihren Reihen bekämpfte, wie die Katholische Kirche unter Benedikt XVI. Wen kümmert´s! [...]

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