Montag, 22. September 2014

Der verschwiegene Marsch

Noch ein kleiner abschließender Nachtrag zum Thema.

Katholon hat dazu einen hervorragenden Beitrag verfasst, in dem er nicht nur auf die Problematik hinweist, dass in den meisten Medien nicht nur vom diesjährigen "Marsch für das Leben" in der Bundeshauptstadt Berlin nicht berichtet worden ist, sondern dass das auch einen vernünftigen Grund haben dürfte, den selbst "mediale Zeugen" nicht wahrhaben wollen:

[...] Gerne und großzügig wird natürlich auch verschwiegen, daß die Gegendemonstranten in diesem Jahr erstmals großzügig mit Geldmitteln ausgestattet waren. Welch eine Art von Desinformationspolitik damit betrieben wurde, hat Bloggerkollege King Bear untersucht. Die Aggressivität und Brutalität der Gegendemonstranten war größer als zuvor. Nun könnte man fragen, ob dies im Sinne von Herrn Gysi war, der eine großzügige Spende aus der Parteikasse für die Gegendemonstranten locker gemacht hat. Auch die Kollegin Lara Katharina Fritzsche, die ihr Preisgeld, das sie für den katholischen Medeinpreis von der GKP erhalten hat, den Gegendemonstranten gespendet hat, wird sich fragen lassen müssen, ob die Gewalt gegen friedliche Demonstranten ihrem Verständnis von Toleranz und Meinungsfreiheit entspricht. [...]


Ein begeisterter DDR-Fan hat auf die Frage mit der damaligen Versorgungsproblematik mal geantwortet, in der DDR hätte es freilich Bananen gegeben. Nur nicht jeden Tag.

In diesem Hinblick gibt es ja auch ehrliche und gewissenhafte Journalisten. Nur nicht in jeder Medienanstalt.


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