Dienstag, 9. September 2014

Meanwhile in Green/90 Berlin


"Kunst ist, wenn man in einem runden Zimmer in die Ecke sch....", hat mein Opa -Gott hab ihn selig- immer gesagt, wenn man auf moderne Ausstellungen zu sprechen kam. Aber das waren noch die "Kunst"-Bilder aus den 60ern.

Heute ist man selbst dazu nicht mehr in der Lage. Die 20er und 30er hatten Picasso, die 30er bis 50er Dali und die 60er und 70er Warhol. Und die konnten noch einigermaßen phantasievolle und genialistische Werke hervorbringen, auch wenn viele davon leicht verstörend waren.

Was dagegen heute modern ist: Sich beim Schmatzen aufzunehmen, Notizzettel an die Wand heften und natürlich - wozu natürlcih kein normaler Mensch in der Lage sein kann - jeden Tag Sex mit jemand anderem haben. Was natürlich als "Aktionskunst gegen Homophobie" einen Sonderstatus bekommt und von Spenden finanziert wird. Neben der AIDS-Hilfe (kein Witz: kostenloses Gleitgel und Kondome!) sind es vor allem die Grünen, die dieses "Projekt" unterstützen:

[...] Der „kulturbeflissene“ Künstler traf daher folgerichtig auf die nicht minder „kulturerfahrenen“ Grünen, die von seiner Idee begeistert sind. Die steuergeldfinanzierte parteieigene Heinrich-Böll-Stiftung finanziert das „Kunstprojekt“, das konkret gesprochen darin besteht, einem Homosexuellen 365 Homo-Dates zu verschaffen, als „Beitrag zur demokratischen Kultur“ mit einem Stipendium. Die Stiftung sieht ihre Aufgabe nämlich darin, „junge Menschen, die in Zukunft Verantwortung in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft übernehmen“, zu fördern. Die Berliner Homo-Szene präsentiert Mischa Badasyan entsprechend als „Performance Künstler und Bürgeraktivist aus Russland“, der „eine Botschaft an die Menschen“ habe. Mischa Badasyan sagt von sich selbst, daß er aus Rußland stamme, in Berlin lebe und in den Bereichen „Performance-Kunst, Aktivismus und LGBT-Rechte“ tätig sei, was immer genau unter „Aktivismus“ und „Bürgeraktivist“ zu verstehen sein mag. [...]

Man achte vor allem, wie oft die Begriffe "demokratische Kultur" und "Russland" im schon bekannten Zusammenhang fallen, während der "russische" "Performancekünstler" eigentlich aus Armenien stammt. Und in Russland sicher niemand so doof sein wird, diese Steuerverschwendung zu finanzieren, um auf etwas aufmerksam zu machen, was nach Meinung von LGBT-Aktivisten angeblich inzwischen die Normalität und Inbegriff der menschlichen Natürlichkeit sein soll.
Scheinbar wurde dem bekannten Internet-Witz Meanwhile in Russia eben der Rang abgelaufen.


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