Mittwoch, 24. September 2014

Schwarze Messe in Oklahoma: Klarer Sieg für Christus!


Eigentlich sollte man an dieser Stelle Mephistopheles aus Goethes Werk Faust zitieren. Nur dass diesmal an seinem prahlerisch-selbstherrlichen ¨Ich bin ein Teil von jener Kraft/ die Böses will und Gutes schafft¨ nicht viel dran ist.

Letzten Sonntag fand in den USA wieder mal eine Schwarze Messe statt, diesmal in Oklahoma, was wiederum für Aufregung sorgte, weil man eine Hostienschändung und die bekannte Verherrlichung des Osbzönen erwartet hat. Doch irgendwie lief alles schief.

Der Satanic Temple, der ¨die Menschen vom Einfluss des Christentum und des Katholizismus entprogrammieren¨ will, musste eine Stufe runter schalten. ¨Sex, Urin und Nacktheit¨, wie sonst in den Schwarzen Messen? Leider gegen die Hausordnung. Hostienschändung? Auch nicht möglich, da (nach Angaben von pius.info) die Erzdiözese Beschwerde bei der Justiz einreichte, sodass die konsekrierte Hostie schon im August zurückgegeben werden musste.

Und plötzlich ist der Satanic Temple, der in der letzten Zeit mit seinem Satans-Denkmal, seinem Medizischen Infodienst für Frauen, die abtreiben wollen und einem wirklich albernen Satanischen Kinderbuch (das inhaltlich - man verzeihe den Ausdruck - vor selbverliebt-pseudointellektueller Onanie nur so strotzt) so viel Rummel gemacht hat und dabei scheinbar wirklich glaubte, Christen einschüchtern und das Christentum selbst zurückdrängen zu können, nur noch so klein mit Hut.

Vor allem im Hinblick auf die Besucherzahl. Nach den Angaben von  Breitbart.com  sind zur Schwarzen Messe selbst nur 42 Personen erschienen. Nahezu erdrückend wirkten dagegen die Gegenveranstaltungen von katholischer Seite aus. Zu der Sühneanbetung mit Erzbischof Paul Coakley in der Kirche ¨St. Francis of Assisi¨kamen 1.200 Gläubige, 400 weitere mussten wegen Platzmangel nach draußen gehen. Zu der separaten Gegenveranstaltung der Piusbruderschaft kamen wiederum 1.000 Menschen. Über weiter ¨hunderte Christen¨, die direkt vor dem Veranstaltungsort demonstrierten, gibt es keine genauen Angaben. Es ist aber sicher, dass auch Evangelikale an der Demo teilnahmen. Über kleinere Veranstaltungen (Gebetskreise, Gemeindegottesdienste) liegen keine Angaben vor.

Was sich auch immer die Mtglieder des Satanic Temple vorgenommen haben: Es ging nicht nur ordentlich daneben, indem die Werbung für ¨philosophischen Satanismus¨ zu einer stadtweiten Werbung für die Kirche und für Christus ausartete. Sie wurden regelrecht von der Masse der Bekenner erdrückt. Dass sie dennoch das alles ignorieren und wahrscheinlich wie gewohnt weitermachen, dürfte das wohl größte Zeugnis gegen diese Jünger des gefallenen Engels sein.


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