Freitag, 24. Oktober 2014

Atheistisches Paradoxon

Gefunden bei einem Chat:

Ich bin zwar Christ und gehöre zur Katholischen Kirche, aber ich glaube nicht an Gott.

Ich glaube an etwas größeres, etwas ungreifbares, aber nicht den Gott der Christen und selbst wenn es ihn gibt, so geht ihm die Menschheit mittlerweile am Arsch vorbei. Würde mir auch so gehen wenn ich sehe was auf der Welt so los ist.

Ist mir zwar schon ab und an aufgefallen, dass bei vielen Leuten, die zum Atheismus neigen, auch ein gewisser Pessimismus á la Epikur vertreten ist, der mit zunehmender Abweisung des Gedankens an Gott zunimmt (wenn auch meist unterschwellig). Dass es aber so häufig vorkommt, ist mir neu.

Kann ja nicht jeder so sein wie die Postsozialisten und -humanisten, die versuchen, das Problem unter einem materialistischen bzw hedonistischen Teppich verschwinden zu lassen. Was letztendlich auch zur endgültigen Verblendung führt.

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