Sonntag, 12. Oktober 2014

Bildungsplan 2015: Ignorance is Strength

Erinnert sich noch jemand an die Unterschriftenaktion gegen den Bildungsplan 2015, der eine Relativierung der natürlichen Familie und eine biologische Normalisierung von Homosexualität und Transgender vorsieht - von der 1. [Sic!] Bis zur 12. Schulklasse?

Wenn ja, dann gibt es eine gute Nachricht. Man hat sie endlich berücksichtig, nachdem man immer wieder versucht hat, sie mit anderen Unterschriftenaktionen (die natürlich medial besser wegkamen) zu entkräften. Das Dumme daran: Man hat die Petition für ungültig erklärt. Jetzt dürft ihr dreimal raten warum:

[...] Am 8. Oktober befasste sich der Petitionsausschuss mit dem Anliegen. Wie die Vorsitzende, Beate Böhlen (Bündnis 90/Die Grünen), anschließend mitteilte, entschied der Ausschuss mit den Stimmen der Mehrheit, „dass der Petition zum Entwurf für den Bildungsplan 2015 nicht abgeholfen werden kann“. Zur Begründung verwies sie darauf, dass die Landesregierung an ihrem Ziel festhalte, das Thema „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ im neuen Bildungsplan zu verankern. „Deshalb hat der Petent mit seinem Anliegen keinen Erfolg“, erklärte Böhlen.

Der Initiativkreis für die Petition nannte den Beschluss „nicht nachvollziehbar“. Bereits bei einer öffentlichen Anhörung der CDU-Landtagsfraktion am 9. Mai dieses Jahres hätten Experten die Pläne der Landesregierung als verfassungsrechtlich und pädagogisch bedenklich kritisiert. Unverständlich sei auch, dass der Petitionsausschuss die Forderung nach mehr Transparenz bei der Erstellung der Bildungspläne offensichtlich nicht unterstütze. Mit der Ablehnung der Petition habe der Ausschuss die Rechte des Landtags übergangen. Er dürfe dem Parlament lediglich Beschlussempfehlungen vorlegen. Der Initiativkreis kündigte eine umfassende Stellungnahme an, sobald nähere Informationen über die Grundlage der Entscheidung vorliegen.
[...]

Gegenüber so viel realem Orwellismus hat auch nach kath.net der evangelische Theologe und Publizist Lothar Gassmann aus Pforzheim erst recht zur Teilnahme an der ¨Demo für Alle¨ am 19. Oktober in Stuttgart aufgerufen.


1 Kommentar:

  1. Die eigentümliche Reduzierung des Menschen auf seine Sexualität erfasst neuerdings nahezu alle Bereiche (Krippe, Kita, Schule). Vorallem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme durch Gender Mainstreaming (social engineering) bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes (Siehe auch in den hierzulande weitgehend unbekannten Studien z. B. von Prof. Annica Dahlström, Uni Göteborg: Innerhalb der letzten 15 – 20 Jahre einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei schwedischen Mädchen um 1000 Prozent (Depressionen um 500 Prozent; Suizidrate finnischer Mädchen ist die höchste in Europa).
    [Einzelheiten über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 nachzulesen]

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