Dienstag, 28. Oktober 2014

Lebensschutz: ¨Staatsstreich¨ in Schweden?

Wenn man diesen Text mit der typisch deutschen Nazi-Aversion und dem historischen Hintergrundwissen liest, kann ich versprechen, dass ein ganz anderes Ergebnis erzielt wird, als es die Autoren eigentlich vorhatten.

Beim ersten Abschnitt musste ich noch leicht schmunzeln, weil ich von dieser Behörde noch nie zuvor etwas gehört habe. Beim unteren zweiten musste ich die Lektüre unterbrechen, weil es dann doch irgendwie ZU absurd wurde...


Eine Tagung über Menschenhandel und die Überreichung eines Preises an Königin Silvia von Schweden an der Universität Uppsala wurden abgesagt, weil die Veranstalter Lebensschützer sind. Gegen die Veranstaltung, die am 15. Oktober stattfinden hätte sollen, rief der Abtreibungslobbyist Reichsbund für Sexualerziehung zu einem Boykott auf, der von Medien unterstützt wurde. Die Universität Uppsala und die Königin bekamen kalte Füße und sagten die Teilnahme ab. [...]

[...] Der RFSU wird mit Steuergeldern von der Swedish International Development Cooperation Agency unterstützt, um in der Dritten Welt Verhütung, Abtreibung, Homosexualität und generell die Gender-Ideologie zu fördern, wie dies in fast allen Staaten, auch dem deutschen Sprachraum für die Abtreibungslobby gilt. Der Reichsbund bietet das komplete Programm zur „Sexualaufklärung“ und betreibt in Stockholm eine eigene RFSU Clinic.

Die Tageszeitung Aftonbladet machte sich den RFSU-Angriff gegen die Scandinavian Human Rights Lawyers zu eigen und veröffentlichte einen Artikel, in dem Nordström beschuldigt wird, die Königin für einen „Staatsstreich“ gegen die Abtreibung „mißbrauchen“ zu wollen.
[...]


Wie gesagt: Ein Tor, der Böses denkt. Vor allem bei so einem ernsten Thema.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen