Donnerstag, 13. November 2014

Neues aus (dem rot-grünen) Absurdistan

Ein kurzer Blick auf Facebook und kath.net genügt um zu bemerken: Der rot-rot-grüne Politwahnsinn findet nicht nur in Baden-Württemberg statt, das bei vielen Grünen inzwischen wegen seiner schweren Kontrollierbarkeit (geneigter Leser darf dreimal raten warum) als das Absurdistan Deutschlands gilt. Schaut man über den Tellerrand des Spätzlelandes hinaus auf den Norden, ergibt sich ein sehr einheitliches Bild von der Lage der so gepriesenen ¨Alternativparteien¨:

-Berlin bzw. Göttingen: Eine von der Partei angeordnete Studie hat ergeben, dass es in den 80er Jahren eineTolerierung pädosexueller Positionen und Erziehungsmethoden gegeben hat - eine Sache, die man eigentlich schon seit dreißig Jahren weiß, die aber jedes Mal unter den Teppich gekehrt worden ist.
Man entschuldigt sich bei ¨allen Opfern sexuellen Missbrauchs, die sich durch die grünen Debatten der 80er Jahre in ihrem Schmerz und ihrem Leid verhöhnt fühlen¨. Anders als bei der katholischen Kirche, bei der man sofort eine totale Liberalisierung der Sexualmoral und die Abschaffung des Zölibats gefordert hat, geht man bestimmten sexuell-libertinären Überzeugungen als möglichen verstärkenden Faktor nicht weiter nach. Auch der Frage, ob von diesen Anschauungen etwas in das derzeitig naive Sexualbild der Grünen eingeflossen ist (Bildungsplan 2015, Geforderte Abschaffung der Ehe nach Vorschlag der Grünen Jugend) wird man wohl nicht weiter nachgehen. Außer vielleicht in dreißig Jahren.

- Berlin: Volker Beck (war da nicht auch mal was mit Pädophilen?) fühlt sich von einem Plakat in seiner Existenz bedroht und behauptet, die ARD würde aus Russland kommen.

-Berlin/Tempelhof-Schöneberg : SPD und Grüne setzen sich für separierte Schwimmzeiten für Inter- und Transsexuelle ein. Genau, diejenigen, deren Sexualität nach eigenem Ermessen nicht wirklich sicher ist, sollen jenseits von denen, die sich ihrer Sexualität wohl sicher sind, eine eigene Zeit im Schwimmbad bekommen mit anderen, die sich ebenfalls nicht sicher sind.  Dass sie sich sicher sind, dass sie sich darin eigentlich nicht wirklich nicht sicher sind, steht übrigens nicht zur Debatte.

- Berlin: Ausnahmsweise geht es mal nicht um Sex. Linke und Grüne sprechen sich für Sterbehilfe aus. Jeder einzelne sei ¨Souverän des eigenen Lebens¨; ausgeklammert wird dabei jedoch, dass der ¨Souverän¨ auch grundlegend falsche und nicht wieder gut zu machende Entscheidungen treffen kann.


Kommentare:

  1. Zitat aus dem Artikel zu den Schwimmzeiten: »…da ihr Anderssein dort für jeden anderen Gast sofort offenkundig ist,…«

    Was kommt als nächstes: Getrennte Schwimmzeiten am FKK-Strand für beschnittene und unbeschnittene Männer – »…da ihr Anderssein dort für jeden anderen Gast sofort offenkundig ist,…«?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Barträger - Nichtbartträger, Langhaarige - Glatzköpfe, Badehosenträger - Badeshortsträger, Badeschuhe - ...

      Eigentlich lässt sich das bis zur Absurdität fortsetzen. Könnte man eigentlich einen schönen Monty Python-Sketsch daraus machen :3

      Löschen