Samstag, 20. Dezember 2014

Der Tod aus dem Orient



Ich will zwar nicht prahlen: Aber was jetzt im "Kalifat" geschieht, war eigentlich relativ ersichtlich.

Jürgen Todenhöfers Bemerkung, die IS habe vor, voraussichtlich Millionen von Menschen töten zu wollen, ist in Anbetracht der Massaker in den Gebieten, wo die Miliz Einzug hält, nichts Neues.

Dass es jetzt dagegen auch Leute aus aus den eigenen Reihen trifft, überrascht da schon eher.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (“ISIS”) soll in Syrien 100 ausländische Kämpfer aus ihren eigenen Reihen hingerichtet haben. Die Dschihadisten hätten in ihre Heimatländer zurückkehren wollen, sagte ein anonymer Aktivist aus al-Rakka am Samstag. Hunderte weitere Kämpfer befänden sich unter strenger Beobachtung der “ISIS”-Führung. Eine „Sittenpolizei” würde vor Ort ihre Gesinnung kontrollieren, bestätigte ein weiterer Aktivist aus der Stadt, der ebenfalls anonym bleiben wollte. [...]

Nachzügler sollten es sich also doch noch einmal überlegen, ob sie wirklich noch so scharf auf einen "ruhmreichen Tod" sind...


1 Kommentar:

  1. So ist es immer, irgendwann fangen die Säuberungen in den eigenen Reihen an, das dachte ich mir, als ich diese Meldung las.
    DIe Revolution frisst ihre Kinder!

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