Samstag, 13. Dezember 2014

"Normal gibt es eigentlich nicht". SWR macht´s vor.

Wie es im Unterricht nach den Vorschlägen des grün-roten Bildungsplans aussehen könnte, macht uns das Jugendprogramm des staatliche Fernsehensenders SWR vor (läuft übrigens heute mittag irgendwann auf KiKa). Und dazu braucht man nicht einmal mit einer Zeitmaschine in die Zukunft reisen (womit sich die Sache, den Delorean aus dem Technikmuseum Sinsheim zu klauen, ebenfalls erledigt hat:-).



Und? Was haben wir gelernt?
- Vorurteile sind doof. [Egal, was Henryk Broder dazu sagt.]
- "Normal" gibt es eigentlich nicht.
- "Liebe" (was das auch immer sein soll) ist relativ.
- Du verliebst dich in das gleiche Geschlecht? Pech gehabt, kannste halt nichts machen.
- Ist doch seltsam, dass man so wenig homosexuelle Pärchen trifft? [Statistik? Sch*** auf Statistik!]
- Also werden sie irgendwie ausgegrenzt.
- Aber man kann Respekt und Anerkennung finden. [Wie? Das wird leider nicht wirklich verraten.]
- Alle finden Schwule cool.
- Schwule mögen Japan, also müssen sie cool sein. [Ich mag ebenfalls Japan. Warum ich von den meisten trotzdem nicht als cool angesehen werde, verstehe ich bis heute nicht.]
- Plötzlich nicht mehr schwul sein heißt, seine Identität aufzugeben.
- Homosexuelle Familien sind wie alle anderen Familien auch. Weil in der Doku nichts unnormales zu sehen war.
- Mit einem Vater in der Familie kann man nicht reiten. Das ist übrigens nicht sexistisch, weil es als positives Argument gilt.

Und vor allem:
- Alles was mit Südsee zu tun hat, MUSS irgendwie bunt und daher "schwul" sein.
- Südseepartyphobie ist nicht cool und darf daher ausgegrenzt werden.


Und falls es irgendwelche Probleme zur Gesamtthematik gibt:
Kam in der Doku nicht vor, ist also nicht unser Problem, A********.


[EDIT: Ach ja, beim Sandmännchen kam ein ähnliches Thema mit dem gleichen Argumentationsmuster auch schon vor.
In diesem Sinne wünsche ich schon mal schöne Träume.]

1 Kommentar:

  1. Tja, Gehirnwäsche halt.
    ...und von uns zwangsweise mitfinanziert.

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