Montag, 2. Februar 2015

Hatten wir schon einmal...

Es gibt wieder mal "Neues" aus Russland...

[...] Nun hat das Jobbik-nahe Internetportal Alfahir ein Interview mit Alexander Dugin veröffentlicht. Er gilt als "Ideologe" mit Einfluss auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin und wird oft als "Faschist", zumindest aber rechtsextrem beschrieben. Er hat endzeitliche Angst vor "westlichem Nihilismus", den er mit "Globalisierung" gleichsetzt, und ruft zu einer "Eurasischen Union" auf, um dem entgegenzutreten. Unter der Überschrift "Ein Reich entsteht gegen den Westen" wird in dem Gespräch offenbar, welche Zukunft ihm [Alexander Dugin] unter anderem für Österreich vorschwebt: gar keine.

Er würde das Land auflösen. Nicht nur Österreich, sondern auch Ungarn. Und Rumänien – und Serbien – und die Slowakei. Sie sollen sich vereinigen. In seiner verqueren Logik ist die Antwort auf die Globalisierung, die die Nationalstaaten bedroht, ebenfalls eine Aufhebung der Nationalstaaten. Nur eben zu einem guten Teil unter russischer Vorherrschaft. Er träumt von einer dreipolaren Welt: Russland, Amerika und Deutschland. Er verkündet die Entstehung neuer Großreiche, eines davon die auf Russland zentrierte "Eurasische Union", ein anderes "Europa" unter deutscher Führung.
[...]

Österreich samt Balkanstaaten auflösen und in ein Superreich eingliedern? Das hatten wir doch schon einmal. Wie das für den guten Herrn damals ausging, dürfte ja bekannt sein. Und bei seinem russischen Kollegen soll man angeblich auch ein wenig nachgeholfen haben...




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