Dienstag, 24. Februar 2015

TDZ - Typisch Deutsche Zustände

Dass eine "Öffnung zur Welt" nicht viel gebracht hat, wie man es sich im übertriebenen Aktionismus nach einem teilweise falsch verstandenen II. Vatikanischen Konzil erhoffte, dürfte bekannt sein. Besonders die Sache, dass aus jeder Messe ein Event und jedem Glaubensakt ein Spektakel ohne jeglichen Glaubensinhalt, aber viel (säkularem) Idealismus gemacht werden soll (nach Ansicht vieler "Pastoralexperten") dürfte daran ihre Schuld tragen, wie Matthias Matussek darlegt:

[...] Nach seiner Beobachtung ist das Christentum in Deutschland inzwischen fast wurzellos. So hielten bei Straßenumfragen Bürger Golgatha für eine Zahnpasta und Jesus für den Bruder von Spartakus. 
Matussek: „Die Zahl der Kirchenmitglieder täuscht eine Blüte vor, die es nicht mehr gibt.“ Er plädierte für eine Abschaffung der Kirchensteuer. Sie sei nichts anderes als eine „moderne Form des Ablasshandels“: „Sakramente gibt es erst gegen Vorauskasse.“ [...]

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