Freitag, 6. März 2015

Mit was nicht nicht alles Mord entschuldigen kann...

Nachdem ich auf Bellfrells Blog diesen Artikel gelesen habe, musste ich selbst einmal nachgoogeln: Nach dem Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch in Wien, das sich eigentlich schon von der Startseite her als Propaganda-Apparat für Geburtenkontrolle und Schwangerschaftsabbrüche zu erkennen gibt.

Doch bei dieser Begründung dürfte eigentlich schon dem einen oder anderen sofort die Kinnlade runterfallen:

Unerwünschte Kinder kommen eher auf die schiefe Bahn

‚Die dramatischste Auswirkung der legalisierten Abtreibung ist der Rückgang der Kriminalität’, sagen die beiden Autoren Levitt und Dubner in ihrem Buch ‚Freakonomics – Überraschende Antworten auf alltägliche Lebensfragen’. [...]

[...] Dazu zitieren sie Untersuchungsergebnisse, wonach das typische Kind, das in den ersten Jahren der legalisierten Abtreibung nicht ausgetragen wurde, mit einer 50 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit als der Durchschnitt in Armut gelebt hätte. Mit einer 60 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit wäre es bei nur einem Elternteil aufgewachsen. Man weiß aber, dass diese beiden Faktoren – Kinderarmut und Einelternfamilie – zu den stärksten Risiken für eine kriminelle Zukunft gehören. [...]

[Sarkasmus an]
Pädagogische Hilfe? Mehr Zuwendung für Kinder auf der schiefen Bahn? Nicht so im Plemplemland! 
Abtreiben heißt, den nächsten Führer (an dem die Österreicher übrigens nicht schuld sind) zu verhindern! (Auch wenn der damals auch so einen eugenisch-gesellschaftlichen Kram unterstützt hat...)

Wobei, Himmler, Mengele und Co. stammten ja nicht gerade aus der "Unterschicht"... Aber dafür gibt es ja die Pille, die man auch zu lecker Juppiewasser trinken kann.
[Sarkasmus aus]

Ernsthaft, es gibt Momente, da halte ich selbst Hannibal Lecter für den vertrauenswürdigsten Arzt der Welt, wenn ich so einen Schrott lese...

Und nicht vergessen: PETITION UNTERSCHREIBEN!


Kommentare:

  1. Ja wir haben's schon drauf, gell?

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    1. Bisher habe ich alleine schon das Bestattungsmuseum für heftig gehalten.

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