Samstag, 25. April 2015

Ein Erzbischof muss die Meinungsfreiheit erklären


In San Francisco regt man sich wie immer auf, wenn es um den Erzbischof geht: Salvatore Cordileone will, dass die Bewerber an  KATHOLISCHEN SCHULEN sich an KATHOLISCHE GLAUBENS- UND MORALVORSTELLUNGEN halten. Ist eigentlich ziemlich logisch, sonst hätte ich beide Stichworte nicht in Großbuchstaben geschrieben. Nur die Demokraten reagieren (wieder mal) mit der Diskriminierungskeule und fordern den Erzbischof auf, von seinem Vorhaben Abstand zu nehmen.
Dieser geht dann zum einzig richtigen Gegenangriff über:


[...] Der Erzbischof antwortete mit zwei Fragen: Würden die Abgeordneten der demokratischen Partei einen Wahlkampfmanager einstellen, der eine Politik unterstützt, die derjenigen der Demokraten widerspricht? Würde die demokratische Partei einen republikanischen Wahlkampfmanager einstellen, wenn dieser sich verpflichten würde, öffentlich nicht der Politik der Demokraten zu widersprechen? Wenn sie auf die erste Frage mit „Nein“ und auf die zweite Frage mit „Ja“ antworten würden, gäbe es keinen prinzipiellen Gegensatz zwischen ihrer Position und seiner.

Wenn sich der republikanische Wahlkampfmanager nicht an die Vereinbarung halten würde, die demokratische Partei kritisieren und den Gegenkandidaten loben würde, dann würde er wahrscheinlich gekündigt werden. Würde die demokratische Partei dies tun, weil sie alle Republikaner hasst, oder weil eine Person, die zufällig Republikaner ist, das ihr entgegen gebrachte Vertrauen missbraucht hat? Wenn das letzte der Fall sei bestünde ebenfalls prinzipielle Übereinstimmung, schrieb Cordileone. Er respektiere das Recht der Demokraten, selbst zu entscheiden, wen sie einstellen wollten, um ihre Ziele zu erreichen. Er verlange für seine Erzdiözese nicht mehr als denselben Respekt von Seiten der Demokraten.
[...]

Touché! 
Die ganze Sache muss man nun nur noch den lieben Politikern hier in Deutschland erklären. Dann wäre die Sache perfekt . Ist sie aber nicht, weil man anders als in den USA auf die gute alte "wir wollen die Kirche nicht schädigen, sondern retten!"-Nummer regelmäßig reinfällt, ohne dass überhaupt etwas geklärt wird.


1 Kommentar:

  1. Vor allem sollte man die Einstellung des Erzbischofs mal dem ZDK zeigen. Und ich stelle mir die Frage, was ein solcher Erzbischof mit den Wichtigtuern des ZDK machen würde?

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